Gesundheit

Gesundheit an Hitzetagen – gut vorbereitet durch den Sommer

Heiße Sommertage und längere Hitzeperioden können den Körper stark belasten. Besonders dann, wenn die Temperaturen über mehrere Tage sehr hoch bleiben und auch die Nächte kaum Abkühlung bringen, steigt das Risiko für gesundheitliche Beschwerden. Betroffen sein können grundsätzlich alle Menschen – besonders gefährdet sind jedoch ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Personen mit chronischen Erkrankungen, Menschen mit Unterstützungs- oder Pflegebedarf sowie Personen, die körperlich schwer arbeiten.

Das Klimaschutzmanagement des Landratsamtes Fürstenfeldbruck hat hierzu eine informative Broschüre mit praktischen Tipps für Hitzetage erstellt. Diese Broschüre liegt auch in der Gemeinde Schöngeising aus und kann dort gerne mitgenommen werden.

Was hilft an heißen Tagen?

Achten Sie besonders auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Trinken Sie regelmäßig, am besten Wasser oder ungesüßte Getränke – auch dann, wenn noch kein starkes Durstgefühl besteht. Alkohol, sehr kalte Getränke sowie größere Mengen Kaffee oder schwarzer Tee sollten an heißen Tagen eher vermieden werden. Leichte Kost wie Obst, Salate und Gemüse entlastet den Körper zusätzlich.

Auch das Abkühlen des Körpers ist wichtig. Hilfreich sind zum Beispiel kurze lauwarme Duschen, kühle Arm- oder Fußbäder, feuchte Tücher im Nacken oder auf Armen und Beinen sowie leichte, luftige Kleidung. Anstrengende Tätigkeiten und Sport im Freien sollten möglichst auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden.

Der Wohnbereich sollte möglichst kühl gehalten werden. Lüften Sie nachts oder früh morgens und verschatten Sie die Wohnung rechtzeitig, bevor sich Räume stark aufheizen. Rolläden, Markisen oder Vorhänge können dabei helfen. Wenn möglich, sollten kühlere Räume – etwa auf der Nordseite – bevorzugt genutzt werden.

Achten Sie auch auf andere

Gerade alleinlebende ältere Menschen, kleine Kinder oder gesundheitlich vorbelastete Personen brauchen an Hitzetagen besondere Aufmerksamkeit. Fragen Sie in der Familie, Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis nach, ob Unterstützung benötigt wird – zum Beispiel beim Einkaufen, beim Lüften oder einfach durch einen kurzen Anruf.

Warnzeichen ernst nehmen

Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, starke Erschöpfung, Verwirrtheit, heiße und trockene Haut oder Bewusstseinsstörungen können Anzeichen einer ernsten Hitzebelastung sein. Bei Verdacht auf Sonnenstich, Hitzschlag oder Hitzekollaps gilt: Betroffene sofort an einen kühlen, schattigen Ort bringen, beengende Kleidung lockern, kühlen und – wenn die Person ansprechbar ist – Flüssigkeit anbieten.

Bei schweren Symptomen, Bewusstseinsstörungen oder Bewusstlosigkeit muss umgehend der Notruf 112 verständigt werden.

Hitzewarnsystem des Deutschen Wetterdienstes nutzen

Der Deutsche Wetterdienst informiert mit seinem Hitzewarnsystem über aktuelle Hitzebelastungen. Die Warnungen helfen dabei, sich rechtzeitig auf belastende Wetterlagen einzustellen und Schutzmaßnahmen zu treffen.

 QR-Code zum Hitzewarnsystem des Deutschen Wetterdienstes

Bitte nutzen Sie diese Informationen und achten Sie an heißen Tagen gut auf sich und Ihre Mitmenschen.

 

Thomas Totzauer
Erster Bürgermeister