Bio-Blumen

Warum Bio-Blumen - die ißt man doch nicht ?

Beitrag für den Umweltschutz

Im kontrollierten ökologischen Gartenbau werden Pflanzen möglichst umweltschonend produziert. Dies ist nicht nur im Gemüseanbau wichtig; auch bei der Anzucht von Stauden und Zierpflanzen kann ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden. 

 

Verzicht auf Pflanzenschutz- und Düngemittel, Energieeinsparung Abfallvermeidung  

Im ökologischen Anbau wird auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel verzichtet. Die Pflanzen werden durch vorbeugende Maßnahmen, z.B. eine harmonische Nährstoffversorgung und Bewässerung sowie durch Einsatz und Förderung von Nützlingen, gesunderhalten. Außerdem werden besonders robuste Sorten ausgewählt, die an unser Klima optimal angepaßt sind. Auch Energiesparmaßnahmen und Abfallvermeidung gehören zum umweltverträglichen Anbau von Pflanzen. 

 

Richtlinien der EG-Bio-Verordnung

Nur Gärtnereien, die die Richtlinien der EG-Bio-Verordnung einhalten und sich kontrollieren lassen, können ihre Pflanzen der Bezeichnung "ökologisch" verkaufen. Meistens sind sie einem ökologischen Anbauverband (z.B. Naturland, Bioland, Demeter) angeschlossen und an dessen Kennzeichen zu erkennen. 

 

Beeinträchtigung des Raumklimas

Zusätzlich gilt zu bedenken, daß die bei Schnittblumen und Topfpflanzen angewendeten Spritzmittel zumindest teilweise wieder an die Raumluft abgegeben werden. Dadurch kann es -besonders bei Kleinkindern- zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen 

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